zeyer-baufinanz-modernsierung-anschlussfinanzierung-kapitalbeschaffung.jpg

KOSTENLOSE & UNABHÄNGIGE BERATUNG ZUR BAUFINANZIERUNG

JETZT BERATUNGSTERMIN ZU IHREM IMMOBILIEN VORHABEN VEREINBAREN

Anschlussfinanzierung

Immobiliendarlehen haben in Deutschland in der Regel eine Zinsbindung von 10 Jahren. Sie können jedoch auch kürzere oder längere Zinsbindungszeiten vereinbaren. Regelmäßig besteht am Ende der Zinsbindung noch eine Restschuld, die durch eine Anschlussfinanzierung bei einem beliebigen Finanzierungspartner abgelöst werden kann. Grundsätzlich ist es zu empfehlen, sich rechtzeitig um die Anschlussfinanzierung zu kümmern. Spätestens sechs Monate vor Ablauf der Zinsbindung sollten Sie sich um die Anschlussfinanzierung bemühen.

Nachstehend finden Sie eine Zusammenfassung möglicher Umschuldungstermine von Immobiliendarlehen:

  • Annuitätendarlehen:
    • am Ende einer Zinsbindungszeit
    • jederzeit nach Ablauf der Zinsbindungszeit, wenn das Darlehen variabel weitergeführt wird. Gegebenenfalls kann eine Kündigungsfrist von 3 Monaten bestehen.
  • Annuitätendarlehen mit einer Zinsbindungsdauer über 10 Jahren: 10 Jahre nach Vollauszahlung des Darlehens mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten.
  • Bausparverträge in der Darlehensphase: zu jedem Zeitpunkt.

Durch die Umschuldung Ihrer Darlehen sparen Sie aus den folgenden Gründen häufig viel Geld:

  • Banken rechnen damit, dass Bestandskunden häufig den etwas höheren Aufwand eines Bankenwechsels am Ende der Zinsbindung scheuen. Diese Trägheit kostet Geld und führt häufig zu schlechteren Konditionen.
  • Bankenwechsel sind preisgünstig möglich. In der Regel übernimmt die ablösende Bank die eingetragenen Grundschulden vom Alt-Finanzierungspartner. Die Kosten hierfür sind gering.

Frühzeitig günstige Zinsen sichern

Durch die Vereinbarung von Forward-Darlehen im Rahmen einer Prolongation oder Umschuldung können Sie sich heute schon den Zins für einen spätere Finanzierung sichern. Dies geht in der Regel bereits bis zu drei Jahre vor Ende der Zinsbindung, in Sonderfällen auch bis zu fünf Jahre vorher. Ob eine solche Vereinbarung sinnvoll ist, hängt u.a. von der erwarteten Zinsentwicklung und der Restschuld am Ende der Zinsbindung ab.
 
Wenn Sie in Ihrer abzulösenden Finanzierung verschiedene Darlehenszinsbindungen vereinbart haben, kann es sinnvoll sein, Teile der Verbindlichkeit durch ein Forward-Darlehen abzulösen. Sie können so die Zinsbindungen der Darlehen harmonisieren und sind somit bei zukünftigen Anschlussfinanzierungen flexibler bei der Umfinanzierung zu anderen Banken.

Zusätzlicher Finanzierungsbedarf

Im Rahmen einer Anschlussfinanzierung haben Sie in der Regel schon einen größeren Darlehensteil getilgt. Bei einer Umschuldung verwendet die neue Bank nur einen Teil der bestehenden Grundschuld des Alt-Finanzierungspartners. Sie verfügen daher zusätzlich über freie Grundschuldteile, die Sie kostengünstig zur Absicherung weiterer Finanzierungsvorhaben nutzen können. Es besteht die Möglichkeit, zusätzliche Mittel für Modernisierungen oder für die Umschuldung von Konsumentenkrediten aufzunehmen. Durch die grundbuchliche Absicherung lassen sich günstigere Konditionen erzielen.

Mögliche Finanzierungsvorhaben

  • Umschuldung von bestehenden Immobilienfinanzierungen bis zu 5 Jahre vor Ende der Zinsbindung
  • Umschuldung von Immobiliendarlehen für wohnwirtschaftliche Zwecke
    • Einfamilienhäuser
    • Zweifamilienhäuser
    • Mehrfamilienhäuser
    • Reihenhäuser, Doppelhäuser und Reihenendhäuser
    • Eigentumswohnungen
  • Umschuldung von Wohn- und Geschäftshäusern